Tosca, große Gefühle und ein neuer Aficionados-Rekord

Es war ein Abend der großen Gefühle – und der großen Zahlen: 50 Aficionados machten sich auf den Weg zur Deutschen Oper, um Puccinis Tosca zu erleben. Damit wurde ganz nebenbei die bisherige Teilnehmer-Rekordmarke geknackt!

Auf der Bühne wurde es doppelt emotional: Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak standen nicht nur als Cavaradossi und Tosca gemeinsam auf der Bühne, sondern sind auch im wirklichen Leben ein Paar. Das merkte man dieser Tosca durchaus an: Hier traf Opernleidenschaft auf echte Liebe.

Dazu gab es imposante Bühnenbilder, die den dramatischen Sog der Oper wirkungsvoll unterstützten, und eine ausgesprochen ausgeklügelte psychologische Personenführung. Die Figuren wirkten nicht einfach nur wie Opernhelden, die möglichst eindrucksvoll leiden, lieben und sterben müssen, sondern entwickelten eine erstaunliche Nähe und innere Spannung.

Und so wurde aus Puccinis berühmtem Dreieck aus Liebe, Eifersucht, Macht und Gewalt ein Opernabend, der unsere 50 Aficionados ordentlich in Atem hielt.

Die Klasse 9d wandert und wandelt in der Alten Nationalgalerie

Am 10.09.2026 besuchten wir mit unserer Klasse und unseren Lehrkräften Herrn Pischel, Herrn Reiners, Frau Bombosch, Frau Fernandez und Frau Albrecht die Alte Nationalgalerie in Berlin. Der Museumsbesuch war eine interessante Erfahrung.

In der Alten Nationalgalerie gibt es viele Kunstwerke und Ausstellungsstücke, die einen Einblick in die Vergangenheit ermöglichen. Besonders interessant fand ich, dass hinter jedem Werk eine andere Geschichte und ein Mensch mit verschiedenen Gedanken steckt und man dadurch mehr über die damalige Zeit und Kultur nachdenken konnte.

Unsere Lehrerin hatte uns außerdem eine Aufgabe gegeben, die wir während des Besuchs bearbeiten sollten. Dadurch haben wir uns die Kunstwerke genauer angesehen und uns mehr mit den Ausstellungen beschäftigt. Die Aufgabe machte den Museumsbesuch für mich noch
interessanter.

Bericht: Siana, 9d

Samson, Dalila und ein neuer Fanclub

Die Opernaficionados eröffnen die Saison 2026/27 an der Staatsoper


Was wäre ein würdiger Saisonauftakt für die Opernaficionados? Natürlich eine Oper, in der es um Liebe, Verführung, Macht, Verrat und spektakuläre Massenszenen geht. Also: „Samson et Dalila“ von Camille Saint-Saëns. Die Staatsoper war unser Ziel – und die neue Spielzeit damit offiziell eröffnet.

Schon optisch ließ der Abend keine Wünsche offen. Die Inszenierung fuhr großes Geschütz auf: bildgewaltige Szenen, eindrucksvolle Tableaus und jede Menge Theater, das man nicht einfach nur anschauen, sondern erst einmal verarbeiten musste. Wenn auf der Bühne die Welt der Philister und Hebräer aufeinanderprallt, bleibt jedenfalls kein Zweifel daran, dass Oper auch ganz schön groß, laut und überwältigend sein kann.

Musikalisch gab es ebenfalls einiges zu erleben. Saint-Saëns zeigt sich in „Samson et Dalila“ von seiner sinnlichsten Seite – und spätestens beim großen Liebesduett wurde deutlich, warum diese Oper zum festen Repertoire gehört. Hier verschmolzen Stimmen und Orchester zu einem jener Momente, in denen man als Opernbesucher kurz alles um sich herum vergisst.

Apropos Schülergruppe: Die Aficionados hatten diesmal erfreulich viele Debütanten an Bord. Einige Schülerinnen und Schüler waren zum ersten Mal dabei – und machten ihre Sache so überzeugend, dass man sich fragen musste, warum sie nicht schon längst zu unserem festen Operninventar gehören. Keine Berührungsängste, konzentriertes Zuschauen und anschließend erstaunlich viel Gesprächsstoff: Der Nachwuchs ist also hoffentlich gesichert.

Wobei der „Nachwuchs“ in diesem Fall offenbar auch außerhalb des eigentlichen Opernpublikums Wirkung zeigte. Besonders bemerkenswert war die Begeisterung unter den Platzanweiserinnen und Türsteherinnen für bestimmte (männliche) Mitglieder unserer Gruppe und deren vorbildliches Verhalten. Man könnte fast sagen: Die Aficionados haben an diesem Abend ihrerseits ihre Fans gewonnen.


Für zusätzliche Heiterkeit sorgten außerdem überraschende Wiederbegegnungen – unter anderem mit einem Kindergärtner sowie Ehemaligen der Schule, die offenbar ebenfalls zum erweiterten Kosmos der Aficionados gehören. Man trifft sich eben dort, wo man es am wenigsten erwartet: im Kindergarten, auf dem Schulhof oder irgendwann am Abend in der Staatsoper.


So wurde aus unserem Saisonauftakt genau das, was einen Aficionados-Abend ausmacht: große Kunst, große Bilder, große Gefühle – und dazwischen jede Menge kleine Geschichten.

„Samson et Dalila“ hat jedenfalls einen fulminanten Auftakt für die Spielzeit 2026/27 geliefert. Toll, dass ihr dabei wart!

Stillleben ganz lebendig – Ein Besuch in der Gemäldegalerie

Zum Ende des Schuljahres besuchte der Wahlpflichtkurs Kunst 10 von Frau Bombosch mit am 16.06.26 die Gemäldegalerie. Auch Frau Dr. Herold begleitete die Exkursion. Bei sommerlich heißen Temperaturen genossen wir die Frische der riesigen klimatisierten Ausstellungssäle, in denen wir an Gemälden des Mittelalters und der Renaissance vorbeiliefen.

Gezielt steuerte die Museumspädagogin einzelne Stillleben an, die wir im Ausstellungsgespräch genauer betrachteten, besprachen und deuteten. Auf diese Art beendeten wir unser Halbjahresthema „Stillleben“ und drangen noch tiefer in die Materie ein, die wir schon im Unterricht von verschiedenen Seiten beleuchtet hatten.

Endlich einmal sehen wir Stillleben-Gemälde im Original, zwar mit Abstand, aber dennoch in Originalgröße, also in viel größer als wir sie von den Abbildungen kannten.

Wir behandelten insgesamt fünf ausgewählte Stillleben und erfuhren dabei viel Erstaunliches und Interessantes, beispielsweise stellte das Gemälde „Marktfrau am Gemüsestand“ (https://recherche.smb.museum/detail/867996) dar, wie ein tugendhaftes Ehepaar sich fleißig der Arbeit widmet und deswegen an seinem Marktstand Lebensmittel im Überfluss anbieten kann, z. B. violette Karotten und den damals sehr wertvollen Blumenkohl.  Wir lernten, dass der Fisch ein Symbol für das Christentum und gottesfürchtige Menschen war und auch heute noch ist und dass Butter früher eine andere Form hatte.

Der „Blumenstrauß“ (https://recherche.smb.museum/detail/865413) vom so genannten Samtbrueghel zeigt Blumen aller Jahreszeiten auf einmal und steht somit für den Verlauf der Zeit, aber auch für großen Reichtum, denn er zeigt Blumen, die zu besitzen, gar nur anzusehen, unvorstellbar kostspielig war, weil sie aus großer Ferne kamen.

Im „Stillleben mit Kirschen und Erdbeeren“ (https://recherche.smb.museum/detail/867432) konnten wir wunderbar erkennen, wie kostbare Materialien, Gold, Glas, chinesisches Porzellan so naturalistisch dargestellt werden, dass man meint, sie anfassen zu können. Die Libelle im Bild stand zu der damaligen Zeit für das Böse, ganz im Gegensatz zum Schmetterling, der das Gute symbolisiert, das allerdings auf Messers Schneide steht. Somit warnt das Gemälde auch vor der Vergänglichkeit des Guten, das jederzeit vorbei sein kann.

Das „Stillleben mit Musikinstrumenten“ (https://recherche.smb.museum/detail/864594) wird in seinen Warnungen noch deutlicher. Eine Kerze im Bild ist bereits erloschen, die gezeichneten Seifenblasen verdeutlichen, wie schnell und flüchtig jeder einzige Moment, ja sogar das ganze Leben ist und eine Sanduhr im Bild stellt dar, wie die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes verrinnt.

Würfel, Musikinstrumente und ein Globus verbildlichen hier allerdings auch Freude und Genuss sowie die aufregende Möglichkeit, fremde Länder kennenzulernen, die gerade von Europa aus erreichbar wurden. 

Es war ein lehrreicher Besuch in der Gemäldegalerie, deren Gemälde aus acht Jahrhunderten immer einen Besuch wert sind. Bei unserem Ausstellungsgespräch wurden allerdings Gemälde gezielt für uns ausgesucht und wenn man sich so im gemeinsamen Gespräch tief in die Kunstwerke hineinbegibt, dann erlebt man doch die Kunst noch einmal viel intensiver.

Eine historische, kulturelle und musische Fahrt zur Kulturmetropole Mailand

Für den Geschichts-LK von Herrn Clauß, die Kunst-GKs von Frau Bombosch und die DS-Schüler:innen von Herrn Reiners ging es in der Fahrtenwoche in die Kulturmetropole Italiens: Mailand.
Nachdem alle die 15-stündige Busfahrt gut überstanden hatten, wurden wir in Italien
zunächst mit Regen empfangen. Das bedeutete für viele erst einmal einen gemeinsamen
Spieleabend. Dennoch ließen sich einige den Abend durch das schlechte Wetter nicht verderben und nutzten die Gelegenheit, um die Umgebung bereits auf eigene Faust zu erkunden.
Am nächsten Morgen ging es in das Herz der Stadt. Dort hatten wir die Gelegenheit, die
berühmte Scala di Milano zu besichtigen. Ein besonderes Highlight war, dass wir den
laufenden Proben zusehen konnten. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem
Mailänder Dom begann unsere Freizeit. Während einige die kulinarische Vielfalt der Stadt
entdeckten, machten sich andere auf die Suche nach bekannten TikTok-Spots oder
bummelten durch die zahlreichen Geschäfte.

Am Mittwoch führte uns der Ausflug an den Lago Maggiore, wo wir zwei der Inseln
besichtigen konnten. Trotz des wechselhaften Wetters waren wir alle von der
beeindruckenden Landschaft und der Aussicht begeistert.

Gemälde:
Rembrandt van Rijn: Die Vorsteher der Tuchmacherzunft, 1662
Bildquelle://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vorsteher_der_Tuchmacherzunft (08.10.26)

Am darauffolgenden Tag ging es mit dem Bus weiter nach Bologna.
Nach einer Stadtführung machten wir uns auf die Suche nach den sieben Geheimnissen der Stadt. Dabei führte uns die Suche unter anderem zur Universität, wo wir Studierende nach einem Stuhl fragten, den es gar nicht gibt. Auch wenn die Aufgaben teilweise etwas kurios waren, sorgten sie für jede Menge Spaß. Die Gewinner:innen dürfen sich nun über einen kostenlosen Opernbesuch freuen.

Gleichzeitig beeindruckte Bologna mit den Arkadengängen und der eindrucksvollen Architektur.

An unserem letzten Tag hatten wir noch einmal Zeit, die Innenstadt Mailands zu erkunden. Eine Gruppe schloss sich den Lehrkräften an und besuchte die eindrucksvolle Kirche Santa Maria della Grazie. Die anderen nutzten die Zeit zum Shoppen oder besorgten sich Reiseproviant für die Heimfahrt.
Viel zu schnell war die Woche vorbei.
Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass diese Fahrt unvergesslich war.

Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Bombosch, Herrn Reiners und Herrn Clauß für die Organisation und die engagierte Leitung der Fahrt

Bericht: Salma

Wir moderieren die Schulpremiere von „Das Herz eines Boxers“ im Grips-Podewil

Fabian, Theaterpädagoge am Grips, hat uns im Vorfeld unterstützt, wodurch wir uns sehr gut auf diese Herausforderung vorbereiten konnten. Für das Nachgespräch haben wir zusammen Fragen ausgesucht, überarbeitet und überlegt, wie wir das Gespräch auf der Bühne mit den Schauspielern und den Schüler:innen gestalten könnten. Außerdem haben Henning und ich fiktive Briefe als Jojo und Leo geschrieben, die nun sogar abgedruckt im Begleitmaterial zum Drama zu finden sind! Beim Nachgespräch sind wir mit den Schauspielern Nils Thalmann (Jojo) und René Schubert (Leo) ins Gespräch gekommen und haben mehr über ihre spannende Arbeit erfahren. Dabei haben wir gemerkt, wie viel Freude sie beim Proben und Spielen des Stücks hatten. Auch war es schön, dass so viele Schüler:innen auf unsere Fragen geantwortet haben. Insgesamt hat uns diese Erfahrung sehr erfüllt. Wir hatten das Gefühl, dass man an uns geglaubt hat und uns diese Verantwortung zugetraut wurde. Das wissen wir sehr zu schätzen. Es war etwas Besonderes, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen und wir werden uns noch lange daran erinnern. Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei Fabian Schrader und Henriette Festerling vom Grips-Theater bedanken. Außerdem bedanken wir uns bei unseren Deutschlehrerinnen Frau Bawaj und Frau Yaghoobifarah für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen. Ein großes Dankeschön geht auch an alle anderen, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben – ohne sie wäre diese besondere Erfahrung nicht möglich gewesen! Ceren (8e)

Zoom-Interview mit Autorin Olumide Popoola

Im Zuge des Q2-Themas “The UK Between Tradition and Change“ las der Englisch-LK von Herrn Büscher den Roman “When We Speak of Nothing“ der nigerianisch-deutschen Autorin Olumide Popoola. Die Geschichte setzt sich mit Rassismus und trans* Identitäten in London sowie in der ehemaligen britischen Kolonie Nigeria auseinander.
Am 20. Mai 2026 führte der Leistungskurs ein Interview mit der Autorin durch, die von ihrem Zuhause in London aus die Fragen der Schüler:innen über, unter anderem, ihre Inspirationen sowie ihre Lieblingscharaktere aus dem Buch beantwortete.
In lockerer und angenehmer Atmosphäre – wenn auch mit leichten technischen Schwierigkeiten – erhielt der Kurs spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte eines Romans und in die Lebenswelt junger Männer in London. Insbesondere die konkreten Auswirkungen, die neue trans*feindliche Gesetze in Großbritannien auf das tägliche Leben von trans* Jugendlichen haben, hinterließen bei uns einen bleiben Eindruck.

Tincon 2026

Insgesamt haben 4 Wahlpflichtkurse und 3 Grundkurse verschiedener Fächer die diesjährige TINCON besuchen können. Die Tincon ist eine Konferenz für Jugendliche, in der es hauptsächlich um die „digitale Jugendkultur“ geht. Sie findet in Berlin parallel zur re:publica statt. Diese Jahr ging es unter anderem um Ausgrenzung im Internet, um ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche, um die digitale Souveränität sowie um Nachhaltigkeit von und mit Technik (#Makerspace). Wir nehmen die Themen und Eindrücke mit in die Schule und setzen uns mit den diversen Themen auseinander.


Besuch der Leistungskurse Kunst im Hamburger Bahnhof

Zunächst erlebten die Gruppen Madre, eine beeindruckende Installation der kolumbianischen Künstlerin Delcy Morelos, welche mit allen Sinnen wahrgenommen werden kann. Nilay untermauerte diese sinnliche Erfahrung in einem Kurzvortrag mit Faktenwissen zu der Künstlerin.

Anschließend begaben sich die Kurse dann in die Ausstellung des Hamburger Bahnhofs, wo sie angeregt durch einen Alltagsgegenstand ein Kunstwerk zeichnerisch und perzeptiv näher untersuchten. In einem Gallery Walk und mehreren Präsentationen wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Hierbei war es besonders das Werk „An Opera Out of Time“ des Künstlers Petrit Halilaj, das die Schülerinnen und Schüler begeisterte. Eine Sitz- und Liegelandschaften aus Teppichen, die Teil der Ausstellung war, diente als willkommene Gelegenheit, einen Vortrag anzuhören und die müden Beine auszuruhen. Es war gar nicht einmal so einfach, nach dieser netten Pause in einer wahrlich märchenhaften Umgebung wieder aufzustehen.

Zum Abschluss betrachteten die Schülerinnen und Schüler das Kunstwerk „Lilith am roten Meer“ von Anselm Kiefer und bekamen nun die Gelegenheit, Kiefers Arbeit, mit der sie sich im 3. Semester schon intensiv auseinandergesetzt hatten, im Original zu betrachten.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die besondere Umgebung sich merklich auf die Kreativität der Schülerinnen und Schüler auswirkte, so kam es zu Tagträumen auf bunten Strandstühlen in Bahnhofshallen und spontanen Breakdance-Einlagen zu Klängen Mozarts.

Nicht zuletzt deswegen war es eine durch und durch gelungene Exkursion im Namen der Kunst.

Opernaficionados besuchen „Eugen Onegin“

Besonders gefreut hatten wir uns auf die für die Komische Oper typische, moderne Inszenierung mit opulentem Bühnenbild und klarer, psychologisch exzellent ausgeloteten Personenführung.

Aufgrund des von VERDI kurzfristig ausgerufenen Streiks war so gut wie die gesamte Bühnentechnik lahmgelegt und das Opernensemble überwiegend auf sich allein gestellt. So mussten wir alle leider auf die eindrucksvollen Bühnenbilder, Requisiten, aufwändige Lichtregie und Spezialeffekte verzichten. Immerhin: die Vorstellung wurde nicht abgesagt, sondern konzertant gegeben.

Trotz der ungewohnten und anspruchsvollen Form einer solchen Operndarbietung konnten am Ende vor allem das musikalisch mitreißende Ende begeistern. Besonders beeindruckend war die Leistung des Baritons Hubert Zapiór in der Titelrolle des Onegin und der Sopranistin Penny Sofroniadou in der Partie der Tatjana, die mit großer stimmlicher Präsenz und emotionaler Tiefe überzeugten.

Die konzertante Aufführung bot eine besondere Lerngelegenheit: Ohne Bühnenbild und szenische Umsetzung standen Musik, Text und Gesang im Mittelpunkt, wodurch die musikalische Struktur, die Charakterentwicklung der Figuren sowie die Handlung des Werks besonders konzentriert nachvollzogen werden konnte – eine wertvolle kulturelle und musikalische Bildungserfahrung!