Unser Schulfest 2026

Bei angenehmen Außentemperaturen um die 20 Grad verlebte die Schulgemeinschaft einen tollen Vormittag mit vielen besonderen Momenten und Begegnungen. Neu im Programm waren dieses Mal Bogenschießen, Bowling und ein Basketballautomat, auch die Fotobox erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Zudem feierte die Schulband unter Leitung von Frau Herold ihr Debüt beim Schulfest. Emotionaler Höhepunkt waren die spontanen Karaoke-Pop-Einlagen diverser Q2-SchülerInnen, die ein großes Publikum anzogen und für eine besondere Stimmung sorgten. Den Abschluss bildete das Fußballspiel „Schüler gegen Lehrer“, bei dem sich die Schüler deutlich mit 5:2 durchsetzten. Zu verdanken war dies vor allem Emirhan Görgü, der einen Sahnetag erwischte und allein 4 Tore beisteuerte. Den Lehrern bleibt dieses Mal nur die Hausaufgabe das Toreschießen zu üben.  

Überdies muss erwähnt werden, dass die Schulsprecherin Leah Kollmann und ihre „rechte Hand“ Salma Elazaly in der Vorbereitung des Schulfestes viel Zeit investierten, um einen organisierten Ablauf des Festes durch den Q2-Jahrgang zu gewährleisten. Dafür gebührt Ihnen besonderer Dank. Des Weiteren begleitete die Technik-AG von Herrn Denkovski wieder professionell den musikalischen Ablauf der Veranstaltung.

Ein großer Dank geht an die Eltern und den Förderverein, die mit großzügigen Sach- und Geldspenden zum Gelingen des Festes beigetragen und Vieles möglich gemacht haben. Und zu guter Letzt möchten wir uns auch bei Rewe und Edeka bedanken, die uns unter anderem mit Getränken versorgt haben!

Im nächsten Jahr geht es weiter. Wir freuen uns schon darauf!

Herr Hellmund

(Leitung Festkomitee)

Exkursion zum Friedhof der Märzgefallenen

Dort angekommen haben wir zunächst einen Stuhlkreis gebildet. Jeder von uns musste eine „Was wäre, wenn“ Frage beantworten. Dabei konnten wir unsere Gedanken und Meinungen zu verschiedenen historischen Situationen äußern und darüber nachdenken, wie sich Geschichte unter anderen Umständen entwickelt hätte.

Anschließend haben wir uns mit der Geschichte der Märzgefallenen beschäftigt. Wir haben erfahren, wer die Märzgefallenen waren, warum sie heute noch von Bedeutung sind und welche Rolle sie in der deutschen Geschichte gespielt haben. Dabei haben wir viel über die Ereignisse der Revolution von 1848 und die Menschen gelernt, die damals für Freiheit und politische Rechte gekämpft haben.

Nach der Einführung wurden wir in Zweiergruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam eine Person zugeteilt, über die wir recherchieren sollten. Wir haben Informationen über das Leben, die politischen Ansichten und die Bedeutung dieser Person gesammelt. Dabei konnten wir unser Wissen vertiefen und mehr über die verschiedenen Menschen erfahren, die mit den historischen Ereignissen verbunden waren.

Zum Abschluss der Exkursion haben wir ein Rollenspiel durchgeführt. Jede Gruppe schlüpfte in die Rolle der Person, die sie zuvor recherchiert hatte. Danach fand eine Debatte statt, in der wir die unterschiedlichen Ansichten und Positionen der historischen Personen vertreten mussten. Dadurch konnten wir uns besser in ihre Perspektiven hineinversetzen und verstehen, welche Konflikte und Herausforderungen es damals gab.

Die Exkursion war sehr interessant und lehrreich. Sie hat uns geholfen, die Geschichte der Märzgefallenen und die Ereignisse der Revolution von 1848 besser zu verstehen. Besonders das Rollenspiel und die Debatte haben die Geschichte lebendig gemacht und uns die Möglichkeit gegeben, aktiv an den Themen mitzuarbeiten.

Teilnahme Berliner Schulschachmeisterschaften

An zwei Tagen nahmen unsere Schülerinnen an einem Schnellschachturnier teil, bei welchem viele Berliner Schulen vertreten waren (15 Minuten Bedenkzeit, 5 Runden). Am ersten Turniertag zeigten unsere neuen Spielerinnen aus der 7. Klasse vielversprechende Leistungen. Die Stimmung im Team war toll, die ersten Siege wurden von allen gemeinsam gefeiert und die unvermeidlichen Niederlagen gut angenommen.

Am zweiten Turniertag traten Schülerinnen der Klassenstufen 8-10 im gleichen Format gegeneinander an. Diesmal erreichten unsere Schülerinnen in allen drei Jahrgangsstufen Medaillenplätze. Mnysa Ashki (8. Klasse) holte dank eines erneut starken Auftritts die Silbermedaille, Samina Musaeva (9. Klasse) erreichte trotz einer unglaublich starken Leistung von 4 Siegen aus 5 Partien leider aufgrund des direkten Vergleichs nur den 3. Platz, Taner Avaner holte in der 10. Klasse dank einer extrem starken kämpferischen Leistung in den letzten Runden ebenfalls die Bronzemedaille.

Die beiden Turniertage waren wieder einmal ein großer Erfolg für unser ganzes Team und ein Zeichen dafür, dass wir mittlerweile über die unterschiedlichen Jahrgangsstufen verteilt viele starke Spielerinnen haben. Die starken Turnierleistungen motivieren unsere Schülerinnen weiterhin eifrig an ihren Fähigkeiten und Schwächen zu arbeiten.

Wir moderieren die Schulpremiere von „Das Herz eines Boxers“ im Grips-Podewil

Fabian, Theaterpädagoge am Grips, hat uns im Vorfeld unterstützt, wodurch wir uns sehr gut auf diese Herausforderung vorbereiten konnten. Für das Nachgespräch haben wir zusammen Fragen ausgesucht, überarbeitet und überlegt, wie wir das Gespräch auf der Bühne mit den Schauspielern und den Schüler:innen gestalten könnten. Außerdem haben Henning und ich fiktive Briefe als Jojo und Leo geschrieben, die nun sogar abgedruckt im Begleitmaterial zum Drama zu finden sind! Beim Nachgespräch sind wir mit den Schauspielern Nils Thalmann (Jojo) und René Schubert (Leo) ins Gespräch gekommen und haben mehr über ihre spannende Arbeit erfahren. Dabei haben wir gemerkt, wie viel Freude sie beim Proben und Spielen des Stücks hatten. Auch war es schön, dass so viele Schüler:innen auf unsere Fragen geantwortet haben. Insgesamt hat uns diese Erfahrung sehr erfüllt. Wir hatten das Gefühl, dass man an uns geglaubt hat und uns diese Verantwortung zugetraut wurde. Das wissen wir sehr zu schätzen. Es war etwas Besonderes, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen und wir werden uns noch lange daran erinnern. Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei Fabian Schrader und Henriette Festerling vom Grips-Theater bedanken. Außerdem bedanken wir uns bei unseren Deutschlehrerinnen Frau Bawaj und Frau Yaghoobifarah für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen. Ein großes Dankeschön geht auch an alle anderen, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben – ohne sie wäre diese besondere Erfahrung nicht möglich gewesen! Ceren (8e)

Zoom-Interview mit Autorin Olumide Popoola

Im Zuge des Q2-Themas “The UK Between Tradition and Change“ las der Englisch-LK von Herrn Büscher den Roman “When We Speak of Nothing“ der nigerianisch-deutschen Autorin Olumide Popoola. Die Geschichte setzt sich mit Rassismus und trans* Identitäten in London sowie in der ehemaligen britischen Kolonie Nigeria auseinander.
Am 20. Mai 2026 führte der Leistungskurs ein Interview mit der Autorin durch, die von ihrem Zuhause in London aus die Fragen der Schüler:innen über, unter anderem, ihre Inspirationen sowie ihre Lieblingscharaktere aus dem Buch beantwortete.
In lockerer und angenehmer Atmosphäre – wenn auch mit leichten technischen Schwierigkeiten – erhielt der Kurs spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte eines Romans und in die Lebenswelt junger Männer in London. Insbesondere die konkreten Auswirkungen, die neue trans*feindliche Gesetze in Großbritannien auf das tägliche Leben von trans* Jugendlichen haben, hinterließen bei uns einen bleiben Eindruck.

„Laufgruppe Gymnasium Tiergarten“ beim Firmenlauf Berlin 2026

… und vertraten unsere Schulgemeinschaft mit großem Einsatz und Teamgeist. Mit dabei waren Frau Hammer, Herr Fnaiech, Frau Aissati, Frau Müller, Frau Späth, Herr Hellmund, Herr Mathea, Herr Krain und Herr Kurth.

Die 5-Kilometer-Strecke führte durch den Berliner Tiergarten, wo sich unser Team gemeinsam mit zahlreichen anderen Schulen und Unternehmen der sportlichen Herausforderung stellte. Trotz wechselhaften Wetters mit Regen, Wind und Sonnenschein erreichten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich das Ziel. Für ihre starke Teamleistung wurde unsere Schule mit einer Teammedaille ausgezeichnet.

Besonders gefreut haben sich unsere Läuferinnen und Läufer über die tatkräftige Unterstützung vieler Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die am Streckenrand begeistert angefeuert und bei der Streckenverpflegung geholfen haben. Mit unserer Teilnahme möchten wir außerdem unsere Schülerinnen und Schüler für mehr Bewegung und Sport begeistern und zeigen, wie wichtig Teamgeist, Ausdauer und gemeinsame Aktivitäten sind.

Tincon 2026

Insgesamt haben 4 Wahlpflichtkurse und 3 Grundkurse verschiedener Fächer die diesjährige TINCON besuchen können. Die Tincon ist eine Konferenz für Jugendliche, in der es hauptsächlich um die „digitale Jugendkultur“ geht. Sie findet in Berlin parallel zur re:publica statt. Diese Jahr ging es unter anderem um Ausgrenzung im Internet, um ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche, um die digitale Souveränität sowie um Nachhaltigkeit von und mit Technik (#Makerspace). Wir nehmen die Themen und Eindrücke mit in die Schule und setzen uns mit den diversen Themen auseinander.


Der neue Vorgarten unserer Schule

Als wir das Unkraut entfernt hatten, pflanzten wir die Bäume und Pflanzen (Hundsrose, Sanddorn und Waldkiefer), die durch „Grün macht Schule“ finanziert wurden, sorgfältig an ihre vorgesehenen Plätze ein. Dabei achteten wir darauf, dass genügend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen bleibt, damit sie gut wachsen können. Zum Schluss haben wir alle neu gesetzten Pflanzen gründlich bewässert, damit sie gut anwachsen und sich im Boden festigen können.

So entstand aus einem verwilderten Vorgarten Schritt für Schritt eine gepflegte Grünfläche, die nicht nur viel besser aussieht, sondern auch einen kleinen Beitrag zur Umwelt und zum ökologischen Gleichgewicht leistet. Unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch die Nachbarschaft und Gäste gehen nun mit einem guten Gefühl am Schulgebäude vorbei.

Für uns als Klasse war es ein schönes und spannendes Erlebnis. Es war eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag und hat sowohl unsere Klassengemeinschaft als auch unser Durchhaltevermögen gestärkt.

Text: Leela

Fotos: Mizgin

Water & Democracy – ERASMUS+ Besuch in Berlin

 

Das Erasmus-Programm bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Kulturen kennenzulernen. Für eine Woche leben die Schüler*innen bei ihren Austauschpartnern und bekommen so einen Einblick darin, wie es ist, Teil einer anderen Familie zu sein.

Dabei lernen sie nicht nur neue Menschen kennen, sondern arbeiten auch gemeinsam an einem thematischen Projekt. In diesem Jahr steht der Themenkomplex rund um Demokratie und Wasser im Fokus. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Wasserressourcen im Zusammenhang mit sozialen und öffentlichen Räumen.

Zusammen mit unseren Gästen haben wir Orte besucht, die sich mit der Sammlung und Wiederverwendung von Regenwasser beschäftigen. Überraschend war das Regenwasserkonzept des Potsdamer Platzes, der doch eher für Straßen und Hochhäuser bekannt ist. Bei bestem Wetter haben wir auf dem Tempelhofer Feld das Allmende-Kontor besucht, ein Areal mit Hochbeeten die weitgehend selbst organisiert verwaltet werden. In direkter Nachbarschaft haben wir die Prinzessinnengärten besucht: Auch Hochbeete, aber mit einer professionelleren Ausrichtung.

Am Gymnasium Tiergarten haben wir zusammen mit dem Team von Regenmodule ein Konzept für die alternative Nutzung des Schulparkplatzes erarbeitet und am letzten Tag als krönenden Abschluss auf dem Schulhof eine Regenwasserbank errichtet.

Die Regenwasserbank speichert Wasser aus den Regenrohren der Turnhalle und kann es mittels Handpumpe wieder abgeben. Der Förderverein der Schule hat sich mit einem großen Betrag an der Finanzierung der Bank beteiligt.

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung: Wir konnten neue Menschen kennenlernen, viel Neues lernen und gleichzeitig unser Englisch verbessern.

Skifahrt 2026

Bericht über die Skifahrt nach Südtirol – Meransnerhof

Am Donnerstagabend starteten wir mit dem Bus vor der Schule. Die etwa zehnstündige Fahrt machte uns keine Angst – im Gegenteil: Wir verbrachten die Zeit mit Spielen, Gesprächen und gemeinsamem Singen. Am Freitagmorgen kamen wir schließlich in Südtirol an. Da wir in der Nacht nur wenig Schlaf bekommen hatten, waren wir froh, dass zunächst nur das Ausleihen der Skier und das Beziehen der Zimmer auf dem Programm standen. Am Abend trafen wir uns noch einmal, um das schnelle Anziehen der Skischuhe zu üben, damit wir am nächsten Morgen gut vorbereitet starten konnten. Müde, aber voller Vorfreude, gingen wir anschließend ins Bett.

Der erste Skitag begann um 8:00 Uhr mit dem Frühstück. Danach zogen wir unsere Skischuhe an und warteten mit Skipass, Skiausrüstung und Snacks auf den Bus, der uns zur ersten Gondel brachte. Von dort aus ging es weiter ins Skigebiet und schließlich auf unsere erste Piste.

Bevor es richtig losging, wärmten wir uns gemeinsam auf. Anschließend wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Fortgeschrittenen durften bereits mit Frau Schneider die Pisten hinunterfahren, während die Anfänger:innen von den anderen Lehrkräften erste Grundlagen des Skifahrens lernten. Anfangs standen viele noch etwas wackelig auf den Skiern und stürzten schnell – was bei allen für einige Lacher sorgte.

Zur Mittagspause trafen wir uns alle gemeinsam. Wir bestellten etwas zu essen, ruhten uns aus und verbrachten eine schöne Zeit miteinander. Natürlich durften auch Schneeballschlachten nicht fehlen. Danach ging es zurück auf die Piste.

Von Tag zu Tag wurden die Anfänger:innen sicherer. Mit Unterstützung der Lehrkräfte lernten sie schnell, Kurven zu fahren, zu bremsen und nach einem Sturz wieder aufzustehen. Niemand gab auf. Deshalb konnten die meisten Anfänger:innen bereits nach drei Tagen den fortgeschritteneren Gruppen zugeteilt werden. So verbesserten sich alle deutlich, und der Großteil war schließlich bereit für die Talabfahrt. Für viele war das ein besonders aufregender Moment. Nachdem sie die Abfahrt geschafft hatten, waren alle stolz und glücklich, sich getraut zu haben – denn am Ende war es gar nicht so schlimm wie gedacht.

Nach dem Skifahren hatten wir jeden Abend Freizeit. Gemeinsam spielten wir Spiele, tauschten uns über den Tag aus und knüpften neue Freundschaften mit anderen Kursen aus Berlin und Hamburg. Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es spannende Vorträge rund um Techniken und Gefahren beim Skifahren.

Ein besonderes Highlight war jeden Abend die Ernennung der „Pistensau“ – also der Person mit der lustigsten Aktion des Tages. Dabei entstanden hitzige Diskussionen, und es gab immer viel zu lachen. Anschließend verbrachten wir weiterhin Zeit miteinander: Wir sangen, schauten Filme oder Fußball, nutzten die Aktivräume oder sahen uns Tanzbattles an. Der Ablauf war zwar jeden Tag ähnlich, langweilig wurde es aber nie.

Während der gesamten Skifahrt lernten wir uns besser kennen und stellten fest, dass man mit manchen Menschen mehr gemeinsam hat, als man vorher gedacht hätte. Wir halfen uns gegenseitig, waren füreinander da und übernahmen gemeinsam Aufgaben wie den Tischdienst.

Die Skifahrt war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem wir als Gruppe zusammengewachsen sind, viel Neues gelernt und jede Menge Spaß gehabt haben. Die Mischung aus Sport, Gemeinschaft, Lernen und schönem Wetter war genau richtig. Wir werden uns sicher noch lange mit Freude an diese Fahrt zurückerinnern.

Ein großes Dankeschön gilt allen Lehrkräften, die diese Fahrt möglich gemacht haben. Sie haben uns nicht nur das Skifahren beigebracht, sondern uns auch unterstützt und begleitet. Danke außerdem an alle Schüler:innen, die diese Reise so unvergesslich und einzigartig gemacht haben!