kommt unser pensionierter Kollege Hr. Grill mit einem tollen Angebot für unsere Oberstufe zu uns zurück.
Rechtzeitig vor den ersten Klausuren bietet er für alle interessierten Oberstufenschüler:innen an mehreren Terminen einen Vorbereitungskurs für Deutschklausuren an.
In diesem werden nicht nur die Vorbereitung auf eine Klausur und der Umgang mit unterschiedlichen Schreibformaten besprochen, sondern es stehen auch Textproduktion und Fehleranalyse auf dem Programm.
Die Oberstufenschüler:innen haben dieses Angebot sehr dankbar angenommen und freuen sich sehr, ihren beliebten Lehrer wiederzusehen. Was motiviert den Kollegen, sich in seiner wohl verdienten Freizeit ehrenamtlich bei uns zu engagieren? Die Zeit am Gymnasium Tiergarten habe ihm so viel gegeben, dass er etwas zurückgeben möchte.
Am 10.09.2026 besuchten wir mit unserer Klasse und unseren Lehrkräften Herrn Pischel, Herrn Reiners, Frau Bombosch, Frau Fernandez und Frau Albrecht die Alte Nationalgalerie in Berlin. Der Museumsbesuch war eine interessante Erfahrung.
In der Alten Nationalgalerie gibt es viele Kunstwerke und Ausstellungsstücke, die einen Einblick in die Vergangenheit ermöglichen. Besonders interessant fand ich, dass hinter jedem Werk eine andere Geschichte und ein Mensch mit verschiedenen Gedanken steckt und man dadurch mehr über die damalige Zeit und Kultur nachdenken konnte.
Unsere Lehrerin hatte uns außerdem eine Aufgabe gegeben, die wir während des Besuchs bearbeiten sollten. Dadurch haben wir uns die Kunstwerke genauer angesehen und uns mehr mit den Ausstellungen beschäftigt. Die Aufgabe machte den Museumsbesuch für mich noch interessanter.
Die Opernaficionados eröffnen die Saison 2026/27 an der Staatsoper
Was wäre ein würdiger Saisonauftakt für die Opernaficionados? Natürlich eine Oper, in der es um Liebe, Verführung, Macht, Verrat und spektakuläre Massenszenen geht. Also: „Samson et Dalila“ von Camille Saint-Saëns. Die Staatsoper war unser Ziel – und die neue Spielzeit damit offiziell eröffnet.
Schon optisch ließ der Abend keine Wünsche offen. Die Inszenierung fuhr großes Geschütz auf: bildgewaltige Szenen, eindrucksvolle Tableaus und jede Menge Theater, das man nicht einfach nur anschauen, sondern erst einmal verarbeiten musste. Wenn auf der Bühne die Welt der Philister und Hebräer aufeinanderprallt, bleibt jedenfalls kein Zweifel daran, dass Oper auch ganz schön groß, laut und überwältigend sein kann.
Musikalisch gab es ebenfalls einiges zu erleben. Saint-Saëns zeigt sich in „Samson et Dalila“ von seiner sinnlichsten Seite – und spätestens beim großen Liebesduett wurde deutlich, warum diese Oper zum festen Repertoire gehört. Hier verschmolzen Stimmen und Orchester zu einem jener Momente, in denen man als Opernbesucher kurz alles um sich herum vergisst.
Apropos Schülergruppe: Die Aficionados hatten diesmal erfreulich viele Debütanten an Bord. Einige Schülerinnen und Schüler waren zum ersten Mal dabei – und machten ihre Sache so überzeugend, dass man sich fragen musste, warum sie nicht schon längst zu unserem festen Operninventar gehören. Keine Berührungsängste, konzentriertes Zuschauen und anschließend erstaunlich viel Gesprächsstoff: Der Nachwuchs ist also hoffentlich gesichert.
Wobei der „Nachwuchs“ in diesem Fall offenbar auch außerhalb des eigentlichen Opernpublikums Wirkung zeigte. Besonders bemerkenswert war die Begeisterung unter den Platzanweiserinnen und Türsteherinnen für bestimmte (männliche) Mitglieder unserer Gruppe und deren vorbildliches Verhalten. Man könnte fast sagen: Die Aficionados haben an diesem Abend ihrerseits ihre Fans gewonnen.
Für zusätzliche Heiterkeit sorgten außerdem überraschende Wiederbegegnungen – unter anderem mit einem Kindergärtner sowie Ehemaligen der Schule, die offenbar ebenfalls zum erweiterten Kosmos der Aficionados gehören. Man trifft sich eben dort, wo man es am wenigsten erwartet: im Kindergarten, auf dem Schulhof oder irgendwann am Abend in der Staatsoper.
So wurde aus unserem Saisonauftakt genau das, was einen Aficionados-Abend ausmacht: große Kunst, große Bilder, große Gefühle – und dazwischen jede Menge kleine Geschichten.
„Samson et Dalila“ hat jedenfalls einen fulminanten Auftakt für die Spielzeit 2026/27 geliefert. Toll, dass ihr dabei wart!
Für den Geschichts-LK von Herrn Clauß, die Kunst-GKs von Frau Bombosch und die DS-Schüler:innen von Herrn Reiners ging es in der Fahrtenwoche in die Kulturmetropole Italiens: Mailand. Nachdem alle die 15-stündige Busfahrt gut überstanden hatten, wurden wir in Italien zunächst mit Regen empfangen. Das bedeutete für viele erst einmal einen gemeinsamen Spieleabend. Dennoch ließen sich einige den Abend durch das schlechte Wetter nicht verderben und nutzten die Gelegenheit, um die Umgebung bereits auf eigene Faust zu erkunden. Am nächsten Morgen ging es in das Herz der Stadt. Dort hatten wir die Gelegenheit, die berühmte Scala di Milano zu besichtigen. Ein besonderes Highlight war, dass wir den laufenden Proben zusehen konnten. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Mailänder Dom begann unsere Freizeit. Während einige die kulinarische Vielfalt der Stadt entdeckten, machten sich andere auf die Suche nach bekannten TikTok-Spots oder bummelten durch die zahlreichen Geschäfte.
Am Mittwoch führte uns der Ausflug an den Lago Maggiore, wo wir zwei der Inseln besichtigen konnten. Trotz des wechselhaften Wetters waren wir alle von der beeindruckenden Landschaft und der Aussicht begeistert.
Gemälde: Rembrandt van Rijn: Die Vorsteher der Tuchmacherzunft, 1662 Bildquelle://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vorsteher_der_Tuchmacherzunft (08.10.26)
Am darauffolgenden Tag ging es mit dem Bus weiter nach Bologna. Nach einer Stadtführung machten wir uns auf die Suche nach den sieben Geheimnissen der Stadt. Dabei führte uns die Suche unter anderem zur Universität, wo wir Studierende nach einem Stuhl fragten, den es gar nicht gibt. Auch wenn die Aufgaben teilweise etwas kurios waren, sorgten sie für jede Menge Spaß. Die Gewinner:innen dürfen sich nun über einen kostenlosen Opernbesuch freuen.
Gleichzeitig beeindruckte Bologna mit den Arkadengängen und der eindrucksvollen Architektur.
An unserem letzten Tag hatten wir noch einmal Zeit, die Innenstadt Mailands zu erkunden. Eine Gruppe schloss sich den Lehrkräften an und besuchte die eindrucksvolle Kirche Santa Maria della Grazie. Die anderen nutzten die Zeit zum Shoppen oder besorgten sich Reiseproviant für die Heimfahrt. Viel zu schnell war die Woche vorbei. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass diese Fahrt unvergesslich war.
Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Bombosch, Herrn Reiners und Herrn Clauß für die Organisation und die engagierte Leitung der Fahrt